Dorfgemeinschaft Satzung

Satzung Dorfgemeinschaft



Vereinsatzung der Dorfgemeinschaft 1976 e.V.

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen "Dorfgemeinschaft Roitzheim 1976 e.V." Er ist hervorgegangen aus der früheren "Dorfgemeinschaft Roitzheim", die am 04.1976 gegründet worden ist. Der Verein hat seinen Sitz in Euskirchen-Roitzheim und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Euskirchen unter der Nr. 853 eingetragen. Vereinsanschrift ist die Anschrift des Geschäftsführers.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt unabhängige, konfessionell neutrale, unpolitische und überparteiliche gemeinnützige Zwecke. Dazu gehört insbesondere die Pflege der dörflichen Gemeinschaft und des Brauchtums, Jugend- und Seniorenbetreuung, sowie die Koordination der Dorfvereine in Bezug auf gemeinschaftliche Aktivitäten. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke; vielmehr dienen die Tätigkeiten der Mitglieder und das Vermögen des Vereins ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken. Die Autonomie der in der Dorfgemeinschaft Roitzheim 1976 e.V. kooperativ zusammengeschlossenen Mitglieder bleibt unberührt.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das jeweilige Kalenderjahr, es beginnt am 01.Januar und endet am 31. Dezember.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können nur Juristische Personen sein, Vereine oder ähnliche Zusammenschlüsse, die Roitzheim ansässig sind. Aufnahmeanträge sind in schriftlicher und rechtsverbindlicher Form an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der erweiterte Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag der Aufnahmen. Sie endet durch schriftliche und rechtsverbindliche Austrittserklärung (Sechs Monate nach Eingang der Erklärung beim geschäftsführenden Vorstand) oder durch Ausschluss. Mit Beendigung der Mitgliedschaft bestehen keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen. Ein Mitglied kann durch den erweiterten Vorstand, bei großem Verstoß gegen die Satzung des Vereins oder aus sonstigen schwerwiegenden Gründen bei denen gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins verstoßen wurde, ausgeschlossen werden. Die Gründe für einen Ausschluss sind in ausführlicher Form schriftlich darzulegen. Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb von 6 Wochen nach Erhalt von Ausschluss und Begründung schriftlich Wiederspruch beim geschäftsführenden Vorstand einlegen. Der erweiterte Vorstand entscheidet dann innerhalb von weiteren 6 Wochen über den Widerspruch; bis dahin ruhen die Rechte und Pflichten aus der Mitgliedschaft. Über Aufnahme, Ausschluss und Annahme des Widerspruchs entscheidet der erweiterte Vorstand mit 2/3-Mehrheit in geheimer Wahl.

§ 5 Pflichten und Rechte der Mitglieder

Jedes Mitglied ist verpflichtet: a) die Ziele und Interessen des Vereins nach besten Kräften zu unterstützen. b) die bestehende Satzung und die Beschlüsse der Organe des Vereins zu achten c) den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Mitgliedsbeiträge bis zum Ende des Geschäftsjahres zu entrichten. Jedes Mitglied hat das Recht: a) Vorschläge (z.B. für die Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand) und Anträge an die Organe des Vereins heranzutragen. b) Beigeordnete für den erweiterten Vorstand zu benennen c) stimmberechtigte Delegierte zur Mitgliederversammlung zu entsenden. Beigeordnete und Delegierte können jeweils nur ein Mitglied vertreten.

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind: a) die Mitgliederversammlung: bestehend aus: Vorstand und fünf stimmberechtigten Delegierten je Vereinsmitglied b) der erweiterte Vorstand: bestehend aus: geschäftsführenden Vorstand und 2 Beigeordnete je Vereinsmitglied c) der geschäftsführende Vorstand: bestehend aus: Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden, Geschäftsführer und Schatzmeister

§ 7 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins und nach ordnungsgemäßer Einladung durch den geschäftsführenden Vorstand in jedem Fall beschlussfähig.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich innerhalb von 4 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind möglich falls von 1/3 der Mitglieder oder von der Mehrheit des erweiterten Vorstands schriftlich zwingende Gründe dargelegt werden die sie erfordern. Die ordnungsgemäße Einladung zur Mitgliederversammlung benennt Ort und Zeitpunkt der Versammlung, enthält die Tagesordnung und liegt den Mitgliedern 3 Wochen vor dem o.a. Zeitpunkt schriftlich vor. Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung enthält mindestens die Tagesordnungspunke:
a) Begrüßung durch Vorsitzenden oder Stellvertreter
b) Jahresbericht des Geschäftsführers
c) Jahresabrechnung und Geschäftsbericht des Schatzmeisters
d) Bericht Kassenprüfer
e) Entlastung des (gesamten) Vorstandes
h) Anträge, Verschiedenes, etc. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen dem geschäftsführenden Vorstand mindestens 4 Wochen vor der geplanten Versammlung schriftlich vorliegen, (z. B. Satzungsänderungen) damit sie in der Einladung/Tagesordnung berücksichtigt werden können. Die Mitgliederversammlung wählt regelmäßig im Turnus von 3 Jahren alle Angehörige des geschäftsführenden Vorstands oder bei Bedarf, nach unvorhergesehenem Ausscheiden, einzelne Angehörige aus ihren Reihen. In Abwesenheit ist die Kandidatur / Wahl nur bei Vorlage einer entsprechenden schriftlichen Einverständniserklärung / Zustimmung des Betroffenen möglich.
Steht eine Wahl an, ist die Tagesordnung um folgende Punkte zu ergänzen:
f) Wahl eines Wahlleiters
g) Wahlen (alle oder einzelne Angehörige des Vorstands, Kassenprüfer) Beschlüsse erfordern die einfache Stimmenmehrheit (soweit in dieser Satzung nichts anderes festgelegt ist); Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4 - Mehrheit. Die gewählten Kassenprüfer haben das Recht, die Führung der Bücher und die Vereinskasse jederzeit zu prüfen. Sie sind verpflichtet, eine Prüfung nach Ablauf des Geschäftsjahres vorzunehmen und die Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Einmalige direkte Wiederwahl ist zulässig.

§ 8 Erweiterter Vorstand

Jedes Mitglied benennt aus den Reihen seines Vorstands zwei Beigeordnete, die für die Dauer von 3 Jahren dem erweiterten Vorstand der Dorfgemeinschaft angehören sollen. Sie sind wesentliche Mittler zwischen Dorfgemeinschaft und den einzelnen Mitgliedern und geben den vielfachen Aktivitäten der Dorfgemeinschaft eine breitere (Arbeits-) Basis. Auf Einladung des geschäftsführenden Vorstands versammelt sich der erweiterte Vorstand mindestens 4 x jährlich; er ist in jedem Fall beschlussfähig. Sollte eine Person des geschäftsführenden Vorstands nicht mehr zur Verfügung stehen, wählt der erweiterte Vorstand aus seinen Reihen eine Ersatzperson, welche die Aufgaben kommissarisch (für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung) wahr nimmt. Beschlüsse erfordern die einfache Stimmenmehrheit (soweit in dieser Satzung nichts anderes festgelegt ist); bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters; geheime Abstimmung erfolgt nur auf Antrag. Der erweiterte Vorstand entscheidet über Beitritt, Ausschluss und Widerspruch von Mitgliedern (§ 4 ).

§ 9 Geschäftsführender Vorstand

Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzender und ein weiteres geschäftsführendes Vorstandsmitglied vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der geschäftsführende Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die bestmögliche Umsetzung der gefassten Beschlüsse auf Basis der satzungsgemäßen Vereinsziele. Ausgeschiedene Angehörige des geschäftsführenden Vorstands bleiben solange im Amt bis neue Vorstandsmitglieder gewählt / bestimmt worden sind. Die Arbeit aller Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich.

§ 10 Niederschriften

Über jede Mitgliederversammlung und Vorstandssitzungen wird vom Geschäftsführer eine Niederschrift (Ergebnisprotokoll) angefertigt, die an die Vorstandsmitglieder verteilt wird. Die Beigeordneten des erweiterten Vorstands stellen die Unterrichtung der Mitglieder sicher. § 11 Vereinsvermögen Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf kein Mitglied oder keine Person durch Ausgaben die der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Grundsätzlich werden nur Ausgaben erstattet, die nachweisbar entstanden und vom erweiterten Vorstand genehmigt sind.

§ 12 Auflösung des Vereins

Die eigens und ausschließlich zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung kann mit 3/4 Mehrheit die Auflösung des Vereins beschließen. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an die gemeinnützigen Vereine in Roitzheim, welche in Roitzheim ansässig und Mitglied der Dorfgemeinschaft sind. Die Gemeinnützigkeit ist bei der Liquidierung nachzuweisen. Im Falle der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren zur Abwicklung der laufenden Geschäfte.

§ 13 Inkrafttreten

Diese Satzung ersetzt die Satzung vom 24.10.2006 und tritt mit Zustimmung der Mitgliederversammlung am 03.03.2012 in Kraft. Für die aktuellen Mitglieder gezeichnet:
Deutsches Rotes Kreuz - Gruppe Roitzheim
Feuerwehrkameradschaft e.V.
Karnevalsgesellschaft "Rözeme Pannejecke" e. V.
Sportclub 1928 Roitzheim e.V.
Obst- und Gartenbauverein Roitzheim e.V.
Seniorenclub Roitzheim
Katholische Pfarrgemeinde Roitzheim

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